geschichte

Allgemeiner Club der Hundefreunde- und Liebhaber e. V.

 

Erwischt!

 

 .................... dann klappte er sich den Mantelkragen hoch und setzte sich eine dunkle Sonnenbrille auf. Mit kleinen vorsichtigen Schritten und auf leisen Sohlen näherte er sich der Kasse, immer peinlichst darauf bedacht, nur kein Aufsehen zu erregen.

 

"Verdammt", dachte er, " der Kassierer ist zwar gerade sehr beschäftigt; er wird mich nicht bemerken. Aber da ist noch ein Aufseher, der schläft auch nicht und wenn der mich erwischt .... !" Immer an der Wand entlang, tappte er Schritt für Schritt heran, aber gerade, als er wie ein Schatten an dem Aufseher vorbeihuschen wollte, ereilte ihn sein Schicksal, denn wie der Blitz traf ihn die Frage des Aufsehers:" Haben Sie denn auch eine Eintrittskarte?"

 

Liebe Hundefreunde, das soll nicht der Beginn eines Kriminalromans sein, vielmehr möchten wir an dieser Stelle einmal aus eigener Erfahrung über die Erlebnisse eines armen Kassierers berichten, der gewissenhaft seine ehrenamtliche Tätigkeit an der Tageskasse einer Hundeausstellung versieht. "Für jeden gemeldeten Hund hat eine Person den Eintritt frei, jede weitere Person benötigt eine weitere Eintrittskarte." Wie oft wurde dieser Satz schon heruntergebetet, ich mag nicht daran denken. Viele Aussteller und Besucher, vielleicht sogar die meisten, wissen es sowieso und zücken freiwillig die Geldbörse. Einige kennt man persönlich, ein freundliches "Guten Morgen" oder "Guten Tag", und die Welt ist auch für den Kassierer in Ordnung.

 

Aber dann kommen die Experten, es wird mit Haken und Ösen gearbeitet. Der Hundeführer erscheint als erstes mit Hund und Impfpaß am Halleneingang. "Eintrittskarte? Nein danke, ich bin Aussteller. Wo ist der Tierarzt?" Er saust durch die Kasse, wenig später erscheint das zweite Familienmitglied, die Mappe mit den Meldeunterlagen in der Hand: "Eintrittskarte? Aber ja doch, hier in der Mappe ist sie ja." Und schnell hinein in die Halle. Noch etwas später erscheint Familienmitglied Nummer drei und vier, denn Oma und Opa sind auch dabei: "Eintrittskarten? Haben doch die Kinder, die sind schon drin. Wir haben nur schnell die Decke und das Wassertöpfchen für den Hund geholt." Und husch, husch, schnell in die Halle hinein, bevor es brenzlig wird. Die Reihe ließe sich endlos lange fortsetzen, denn die Phantasie mancher Zeitgenossen ist unerschöpflich, wenn es um ein paar Euro geht.

 

Bald jedoch wird es etwas ruhiger an der Tageskasse. Die meisten Hundefreunde sind in der Halle, der Kassierer kann auch einmal etwas verschnaufen. Dann erscheint ein altes Mütterchen. Mit zittrigen Fingern holt sie ein abgewetztes Portemonnaie hervor, dabei fällt ihr der Schwerbehindertenausweis herunter. Der Kassierer hilft ihr beim Einsammeln, ein paar "Hundefreunde" wollen die Gelegenheit nutzen und schnell durch die Kasse gehen, ohne Eintritt zu bezahlen, versteht sich. Aber der Kontrolleur hat aufgepaßt, schnell hat er sie beim Wickel und regelt die Angelegenheit. Das Mütterchen kramt ein paar Münzen aus ihrem Portemonnaie, sie möchte eine Eintrittskarte kaufen. Früher hatte sie auch einen Hund, erzählt sie, einen kleinen Mischling. Aber im letzten Jahr ist er gestorben, er war krank. Ein neuer Hund kostet leider viel Geld, sagt sie dann, und die Hundesteuer, der Tierarzt, nein, sagt sie, dafür reicht das Geld leider nicht mehr, denn auch das Leben wird immer teurer. Sicher hat sie nur eine kleine Rente. Aber einmal zuschauen, das möchte sie doch gerne, denn sie liebt Hunde sehr, und eine Eintrittskarte, die kann sie noch bezahlen. Der Kassierer versteht es, er läßt das Mütterchen umsonst hinein, und sie freut sich und bedankt sich.

 

Seit geraumer Zeit steht eine ganze Familie in der Nähe. Vater, Mutter und zwei kleine Kinder, vielleicht Zwillinge, im Kinderwagen. Die Kinder können noch nicht laufen, dafür sind sie noch zu klein. Es ist kurz vor dem Ersten, die Haushaltskasse ist nicht mehr so gut gefüllt, die Eltern rechnen erst einmal zusammen. Naja, nicht gerade billig für eine ganze Familie, aber man möchte den Kindern gerne einmal etwas besonderes gönnen, sie sollen einmal einen "ganz großen Wauwau" sehen. Dann kommt der Vater zur Kasse. Er möchte Eintrittskarten: "Zwei Erwachsene, zwei Kinder", sagt er. Der Kassierer verkauft ihm zwei Eintrittskarten für Erwachsene, die beiden kleinen Kinder dürfen umsonst hinein. "Aber nur, wenn die Kinder später auch einmal bei uns Mitglieder werden", verlangt der Kassierer. Der Vater lacht und verspricht es. Die Kinder erhalten vom Kassierer noch ein paar Süßigkeiten, und nun strahlt auch die Mutter. Alle sind zufrieden und man weiß ja nie, Nachwuchs kann jeder Verein gebrauchen.

 

Schon länger steht auch ein älterer, offenbar ganz gut situierter Herr am Halleneingang und schaut unentwegt in die Halle hinein. Er trägt einen guten Anzug, goldene Manschettenknöpfe, goldene Jacketkronen im Gebiß, goldgeränderte Brille, alles funkelt um die Wette. Auch die schwere Armbanduhr, die brillantene Krawattennadel und die dicken Fingerringe waren sicher nicht billig. Nur zum Gang zur Kasse konnte er sich noch nicht entschließen, er schaut von draußen zu, und der Hals wird immer länger. Man sollte ihm vielleicht einen Stuhl und ein Fernglas anbieten, denkt der Kassierer. Doch da geht ein Ruck durch seinen Körper und schnell will er an der Kasse vorbeieilen. Prompt läuft er dem Kontrolleur in die Arme, der ihn nach der Eintrittskarte fragt. "Eintrittskarte?" sagt er und geht in Abwehrstellung, "brauch' ich nicht, ich will nur die Hunde sehen." Der Kontrolleur lächelt ihn an, sagt ihm, daß er gerade dafür eine Karte benötige, sonst dürfe er die Halle nicht betreten. Nun wird der Herr richtig böse, benutzt die Fäkaliensprache. Da sage noch einer, Kleider machen Leute. Für so eine Sch...., schreit er herum, habe er noch nie Eintritt bezahlt und im übrigen bezahle er generell nie Eintritt und wütend geht er wieder davon. Ein übler Zeitgenosse, gut, dass er wieder weg ist. Aber den Kontrolleur juckt es nicht, er kennt sowas schon, und er hat ein dickes Fell. Das braucht er heute auch. Aber immer wieder gibt es auch Lichtblicke. Nette Leute, die nicht murren und knurren an der Kasse, und die auch nicht versuchen, sich heimlich hindurchzustehlen. Es sind Leute, denkt der Kassierer, denen Ehrlichkeit, Fairness und Anstand noch Begriffe sind, und er freut sich über sie.

 

Dann kommt wieder einer, der eine ganze Hosentasche voller bunter Papierschnitzel und Eintrittsplaketten bei sich trägt, die er im Kino, im Zoo, auf dem Tanzboden oder sonstwo gesammelt hat und von denen er hofft, dass eine davon zu den heutigen paßt, damit er vielleicht umsonst hinein kann. Leider hat er Pech, es paßt keine, und er muß eine neue kaufen.

 

Und immer wieder die üblichen "Schleicher", die versuchen, sich vorbeizumogeln. Einigen gelingt es, vielen gelingt es nicht, es ist wie ein Vabanquespiel. Der Kassierer hat einen Blick dafür, und auch der Kontrolleur erkennt seine "Pappenheimer" schnell. Dazwischen immer wieder Besucher, die gerne ihren Eintritt bezahlen, die Situation wechselt ständig, es wird nicht langweilig und die Zeit vergeht eigentlich wie im Fluge. Bald haben die ersten Aussteller die Ausstellung hinter sich, und sie treten den Heimweg an. Sie müssen durch den Halleneingang auch wieder hinaus, noch einmal an der Kasse vorbei. Viele lächeln den Kassierer an, auch den Kontrolleur und sagen freundlich "Auf Wiedersehen", sie hatten sicher Erfolg heute. Andere schauen wütend , einer prügelt seinen Hund, weil er unruhig geworden ist. Sicher hatte er sich von diesem Tag mehr versprochen, aber es kann halt nicht jeder gewinnen. Ein anderer kommt an den Kassentisch. Wütend knallt er dem Kassierer seine Eintrittskarte hin: "Hier, die kannst Du wiederhaben, zu Euch komme ich nicht mehr." Sicher auch ein "Sportsmann", der nicht gewonnen hat, denkt der Kassierer. Er bedankt sich und wünscht dem Herrn noch einen guten Tag.

 

 Inzwischen ist es Spätnachmittag geworden, die Ausstellung ist zu Ende, die Kasse ist längst geschlossen. Der Kassierer ist müde, und auch der Kontrolleur sieht nicht mehr so frisch aus wie am frühen Morgen. Es war ein anstrengender Tag für alle. Die Halle muß noch aufgeräumt werden, die Gerätschaften sind noch zu verpacken, und später sitzen die letzten Helfer dieser Ausstellung noch ein wenig zusammen. Der Kassierer ist auch noch dabei, aber ihm fällt nicht mehr viel ein, er möchte nach Hause, wo sein Bett auf ihn wartet. Dort denkt er noch einmal über seine heutigen Erlebnisse nach, die guten und die schlechten, vor allem über die "Hundefreunde", die ihn an seiner Tageskasse wieder einmal so gemein überlisten wollten. Naja , denkt er zum Schluß, das waren aber bestimmt keine vom A.C.H.-L., die wissen, was sich gehört, 0 D E R ? ?

 

ACH-L e. v

 

 

Allgemeiner Club der Hundefreunde- und Liebhaber e. V.

 

Meine erste Rassehundeausstellung

 

Liebe Hundefreunde,

 

ich heiße Franz, bin Junggeselle und besitze einen hübschen kleinen Hund, einen rein­rassigen Schwarzwälder Steppenwolf. Er hat ungefähr die Größe eines Fußballes, und, ich muß es leider zugeben, wenn er genug gefressen hat, nimmt er auch fast des­sen Formen an. Nach den Papieren heißt er "Dracula von der Schwarzwälder Torte" und ist ein Männchen, aber ich habe ihn "Susi" getauft, weil er so hübsche Beine hat.  Außerdem habe ich einen Freund, der ist Oberkellner in meinem Stammlokal und Mit­glied im hiesigen Hundeverein. Den Namen des Vereins möchte ich hier aber aus Gründen der Schleichwerbung lieber nicht nennen. Eines Tages sagte mein Freund zu mir: "Hör mal, wir haben am Sonntag in unserem Gemeindehaus eine Hundeausstel­lung. Willst Du Deinen Hund nicht auch einmal ausstellen?" Da mir mein Freund am Stammtisch schon mal das eine oder andere Glas Bier kostenlos zukommen läßt und auch sonst ein ganz netter Kerl ist, fühlte ich mich irgendwie verpflichtet und nach eini­gem Zögern ließ ich mich dazu überreden. Flugs wurde die Anmeldung ausgefüllt, ich bezahlte meine Gebühren und harrte voller Ungeduld neugierig der Dinge, die da kommen sollten. Am Sonntagmorgen war es dann so weit. Ich kämmte meinen Hund besonders schön und machte mir ein gutes Frühstück, zu dem ich normalerweise grö­ßere Mengen Kaffee zu mir nehme. An diesem Morgen jedoch entschloß ich mich dazu, den Kaffee durch Cognac zu ersetzen, um meine ständig wachsende Unruhe etwas zu mildern, was mir auch trefflich gelang, nachdem die Flasche etwa halb leer war. Also machte ich mich frohgemut auf den Weg zur Ausstellungshalle. Auf halbem Wege jedoch kehrte meine Unruhe wieder zurück, und ich stellte fest, daß ich meinen Hund zu Hause vergessen hatte. Daher ging ich wieder heim, holte meinen Hund und nach einem weiteren Schluck aus der Cognacflasche gingen wir nun beruhigt gemein­sam zur Ausstellungshalle. Dort angekommen war ich zunächst überrascht, denn so viele Hunde hatte ich zuvor noch niemals beisammen gesehen. Und als ich sah, wie­viel Gepäck die Menschen in die Halle schleppten, da kamen mir doch leichte Beden­ken.  Doch mutig ging ich auf den Halleneingang zu.

 

Als ich gerade hinein wollte, sprach mich ein älterer Herr an, der sich neben dem Hal­leneingang postiert hatte. Er sagte: "Darf ich bitte einmal Ihren Ausweis sehen?" Be­reitwillig reichte ich ihm meinen Personalausweis.  "Nein, nein", sagte er, "ich meine den Impfausweis Ihres Hundes." Also gab ich ihm diesen, und nachdem er ihn gründ­lich studiert hatte, durfte ich die Halle betreten. Mein Freund erklärte mir später, daß dies der Amtstierarzt gewesen sei. In der Halle wurde ich nun zunächst von ein paar netten, jungen Damen empfangen, von denen sich eine freundlich erkundigte, ob ich denn meinen Hund auch zur heutigen Ausstellung angemeldet hätte. Als ich dies be­jahte, fragte sie: "Wie ist denn der Name?", und ich antwortete ihr: "Susi von der Schwarzwälder Torte." Die Dame wurde stutzig und staunte. Dann sagte sie: "Nein, nein, ich meine Ihren Namen." "Oh, sagte ich und entschuldigte mich. Dann machte ich eine Verbeugung, stellte mich vor und wunderte mich über die strenge Etikette auf so einer Hundeausstellung. Die Dame reichte mir aber nur eine weiße Pappmappe und sagte: "Das sind Ihre Ausstellungsunterlagen" und wünschte mir viel Erfolg. "Ja, ja" sagte ich, „von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare" und steuerte nun end­lich den Eingang der Ausstellungshalle an. Aus den Augenwinkeln konnte ich noch sehen, wie sich die Dame hinter mir an den Kopf griff, aber vielleicht hatte sie nur Mi­gräne. Nun aber durfte ich endlich das Allerheiligste, den Ausstellungssaal, betre­ten. Liebe Hundefreunde, ich bin Mitglied im hiesigen Schützenverein und habe schon so manches turbulente Schützenfest miterlebt. Aber was sich mir hier nun bot, übertraf alles. Alle Hunde bellten, und alle Menschen liefen, mit Tischen, Stühlen, Koffern, Kisten oder Taschen und Säcken bewaffnet, kreuz und quer in der Halle herum. Die Unruhe war enorm, und ich brauchte ein paar Minuten, um mich daran zu gewöhnen.  Doch dann entdeckte ich in meiner Nähe einen Tisch, an dem eine etwas korpulente Dame mit dem Rücken zu mir saß und neben der noch ein Stuhl unbesetzt war. Ziel­strebig steuerte ich die etwas rundliche Dame an und fragte artig, ob ich neben ihr Platz nehmen dürfte. Als sie es mir erlaubte, setzte ich mich. Nun konnte ich auch feststellen, daß die Dame zwei kleine süße Hunde und einen großen Busen vor sich auf dem Tisch hatte. Ich erinnerte mich, vor ein paar Tagen in unserer Lokalzeitung einen Artikel über einen entsprungenen Busengrapscher gelesen zu haben und be­gann, für den Mann Verständnis aufzubringen. Die Dame aber lächelte mich freund­lich an und sagte. "Sie haben aber einen hübschen Hund, wie heißt er denn?" Ich sagte: "Susi heißt er." Sie sagte: "Nein, so ein goldiges Mädchen." Nun fand ich es langsam an der Zeit, sie darüber aufzuklären, daß dies kein Mädchen, sondern ein Männchen ist. Also hob ich meinen Hund hoch, um ihr die Anatomie eines Männchen besser de­monstrieren zu können.  "Nein, nein", sagte sie lachend, "lassen Sie nur, ich kenne die Unterschiede schon." Ich glaubte ihr aufs Wort und setzte also meine Susi wieder ab. Dann sagte ich zu ihr: "Sie haben aber auch zwei hübsche Tierchen, was für eine Sorte ist das denn?

 

Sie antwortete: "Guter Mann, erstens einmal heißt das nicht Sorte, sondern Rasse, und was ich hier habe, sind zwei hochprämierte Möpse." "Donnerwetter", staunte ich, "Sie haben aber wirklich ganz reizende Möpse" und schielte wieder irritiert auf ihren großen Busen. Sie aber sagte: "Ja, und wie schön die beiden zu Hause spielen. Sie rollen sich dabei in der ganzen Wohnung herum. Macht Ihr Hund das auch?" "Ja", sagte ich, "erst letzte Weihnachten hat er sich so zusammengerollt, da dachte ich, er sei eine Christ­baumkugel und wollte ihn in den Weihnachtsbaum hängen." Die Dame grinste, und so fragte ich sie: "Sagen Sie mal, wenn sich Ihre Hunde auch so gerne rollen, sind das wohl die berühmten Rollmöpse?" Die Dame hörte auf zu grinsen und zog es vor, un­sere Konversation zunächst einmal einzufrieren. Daher sah ich mich nun erst einmal ein wenig in der Halle um. Die Turbulenzen hatten sich inzwischen etwas gelegt, und ich entdeckte einen Herrn im schwarzen Anzug, der diensteifrig zwischen den Tischen herumschwebte. Schau an, dachte ich, das wird der Kellner sein, und nun bemerkte ich erst, was für einen trockenen Hals ich hatte. Also winke ich dem Herrn zu, der auch gleich zu mir herangeschwebt kam und nach meinen Wünschen fragte. Ich sagte zu ihm: "Ach bitte, Herr Oberkellner, seien Sie doch so nett und bringen mir ein großes Glas Bier und wenn es keine Umstände macht, hätte ich für meinen Hund auch gerne ein Schälchen frisches Wasser." Der Herr bekam ein gewisses Glitzern in den Augen. Dann sagte er mit belegter Stimme: "Entschuldigen Sie bitte mein Herr, aber ich bin hier nicht der Oberkellner, sondern der Ausstellungsleiter. Wenn Sie etwas trinken möchten, können Sie sich am kalten Buffet an der Eingangstür etwas kaufen." Damit drehte er sich auf dem Absatz herum und rauschte mit einer erstaunlichen Behendig­keit davon. "Auweia", sagte die Dame neben mir und nahm damit unser Gespräch wie­der auf, "da haben Sie aber ganz schön ins Fettnäpfchen getreten." Ins­geheim mußte ich ihr leider Recht geben. Um aber mein Gesicht nicht ganz zu verlie­ren, sagte ich laut zu ihr: „Wissen Sie, meine Dame, so manche Vereinsbonzen sind doch recht selt­same Vögel. Da ist der Vorsitzende in unserem Schützenverein doch ganz anders, der gibt auf jeder Versammlung freiwillig einen aus." Ich fürchte aber, ich habe vielleicht doch etwas zu laut gesprochen, denn der Herr Ausstellungslei­ter war noch nicht allzu weit von mir entfernt, und ich bemerkte, wie er plötzlich zusammen­zuckte. Er warf mir noch einen bösen Blick zu, bevor er endgültig eilig aus meinem Blickfeld entschwand. Aber es störte mich nicht weiter, und ich sagte zu meiner Tisch­dame: "Hören Sie, wenn Sie vielleicht so freundlich wären und würden einmal einen kleinen Augenblick auf meine Susi achtgeben. Ich würde gerne einmal zu diesem Ge­tränkestand hinüber­gehen, und wenn Sie erlauben, würde ich Sie gerne zu einem Gläschen einladen."

 

Ich kam mir dabei vor wie Humphrey Bogart in seinem Film "Casablanca" und spürte, wie mein lädiertes Selbstbewußtsein wieder etwas Auftrieb bekam.

 

„Oh“, sagte die Dame, „das ist aber ganz reizend von Ihnen, denn  die Luft hier in der Halle ist in der Tat etwas trocken. Ein kleines Bier könnte sicher nicht schaden und auch ein kleines Schnäpschen wäre recht praktisch, weil es hier doch sehr zieht." Die Dame sprach mir aus dem Herzen, und eilig machte ich mich aus dem Weg. Am Ge­tränkestand ließ ich mir zwei große Bier und zwei doppelte Cognac geben und um alles besser transportieren zu können, erhielt ich ein kleines Tablett dazu und damit machte ich mich also wieder auf den Rückweg zu unserem Tisch. Nun mußte ich jedoch fest­stellen, daß in der Zwischenzeit in der Nähe unseres Tisches ein älterer Herr in einem grünen Trachtenanzug Platz genommen hatte, der gerade eifrig damit be­schäftigt war, in einem schwarzen Aktenkoffer herumzusuchen. Der Herr störte mich eigentlich weni­ger, größeres Kopfzerbrechen jedoch begann mir der Hund zu bereiten, der sich in sei­ner Begleitung befand. Es handelte sich nämlich um einen riesigen Bernhardiner, den größten Hund, den ich jemals in meinem Leben gesehen hatte, der sich ausgerechnet quer über meinen Rückweg ausgestreckt hatte und offensichtlich schlief. Ich beschloß, möglichst geräuschlos über den Hund hinüberzusteigen, um das Tier in seiner Ruhe nicht zu stören, und schlich mich auf leisen Sohlen an den laut schnarchenden Hund heran. Als ich jedoch gerade einen Fuß auf die andere Seite des Hundes gesetzt hatte, wurde er plötzlich unruhig und begann, sich zu seiner vollen Größe aufzurichten. Da ich leider nur über verhältnismäßig kurze Beine verfüge und auch nicht mehr der Ge­lenkigste bin, mußte ich alsbald feststellen, daß ich plötzlich wie ein spanischer Hofrei­ter auf diesem mächtigen Hund festsaß, und das kleine Ta­blett in meiner Hand be­gann bedenklich hin und her zu schaukeln. Nun wurde auch der Herr im grünen Trachtenanzug langsam aufmerksam. Er drehte sich langsam zu mir herum und sah sich die Bescherung an. "Ei", sagte er dann und fing laut an zu lachen, "wenn ich ge­wußt hätte, daß Sie auf meinem Seppel ein wenig ausreiten wollen, hätte ich Ihnen einen Sattel mitgebracht." Ich dankte dem Herrn für seine freundliche Absicht und bat ihn, mir doch aus meiner etwas mißlichen Lage herauszuhelfen, zumal nun auch die Herrschaften an den umliegenden Tischen bereits aufmerksam wurden und sich of­fensichtlich ganz gut über den Anblick amüsierten. Ich bekam langsam den Eindruck, daß diese Hundefreunde anscheinend ein ganz fröhliches Völkchen sind. Dem Herrn war es inzwischen gelungen, seinen Seppel dazu zu bewegen, sich wieder hinzulegen, und eilig setzte ich nun auch meinen zweiten Fuß über den Hund hinweg, bevor er es sich möglicherweise wieder anders überlegen konnte. Ich dankte dem Herrn noch ein­mal für seine freundliche Hilfe und konnte nun endlich zu meinem Platz zurückkehren, wo ich bereits sehnsüchtig von meiner Susi und meiner Tischdame erwartet wurde. Während ich die Getränke servierte, erzählte ich der Dame von meiner unfreiwilligen Reitereinlage. Statt des erhofften tröstlichen Zuspruchs fing jedoch auch die Dame an, recht laut zu lachen, und ihr großer Busen wackelte dabei ganz be­denklich.

 

Daher zog ich es nun meinerseits vor, unser Gespräch erst einmal abzubrechen und sah mich wieder etwas in der Halle um. Nach einer Weile jedoch sagte die Dame zu mir: "Hören Sie, gerade wurde die Startnummer zwölf zum dritten mal aufgerufen, was für eine Startnummer haben Sie denn?" Ich mußte leider zugeben, daß ich keine Ah­nung habe und schlug meine Ausstellungsmappe auf.  "Schauen Sie", sagte die Dame, "das ist ja Ihre Startnummer. Nun müssen Sie aber schnell in den Ring Num­mer zwei, Sie werden dort bereits erwartet." "Oh", sagte ich und betrachtete interes­siert meine Startnummer, „und ich dachte,. „das wäre meine Eintrittskarte mit diesen großen, schwarzen Zahlen."

 

Die Dame aber drückte mir alle meine Papiere in die Hand und erklärte mir den Weg in den Ring Nummer zwei. Nun war also der große Augenblick für mich und meine Susi gekommen, und mit etwas weichen Knien machte ich mich mit meinem Hund auf den Weg in den Ring. Dort angekommen stellte ich fest, daß außer mir kein weiterer Be­sitzer eines Schwarzwälder Steppenwolfes anwesend war. Ich kam mir daher etwas verloren vor und postierte mich zunächst einmal mit meiner Susi in einer Ecke des Rin­ges, um mich einmal etwas umzusehen. In einer anderen Ecke stand eine Tafel, die mich etwas an meine Schulzeit erinnerte und auf der eine große zwölf stand. An einem Tisch saßen zwei junge Damen. Nun, dachte ich, das werden die Ringstewardessen sein, und der Richter wird sicher auch gleich kommen. Als eifriger Beobachter der Sportschau weiß ich nämlich, daß die Schiedsrichter ein schwarzes Hemd und eine kurze, schwarze Hose tragen, und oft haben sie auch noch eine kleine, schwarze Tril­lerpfeife um den Hals hängen. Eine der beiden Damen stand nun auf und kam auf mich zu. Sie begrüßte mich, nahm meine Papiere an sich und sagte: "Nun, dann wol­len wir mal." Ich fragte sie: "Wollen wir denn nicht besser noch auf den Schiedsrichter war­ten?" Die Dame schaute etwas verdutzt und antwortete: "Mein Herr, ich bin der Rich­ter." "Oh", sagte ich, "entschuldigen Sie bitte vielmals." "Keine Ursache", sagte die Dame, "nun gehen Sie bitte einmal ein wenig mit Ihrem Hund im Kreis herum, damit ich sehen kann, wie er läuft." "Aber gerne", sagte ich, "soll ich denn rechts herum laufen oder besser links herum?" "Das ist egal", sagte die Dame, "Hauptsache, Ihr Hund läuft." "Nun gut", sagte ich zu ihr, "aber ich kann nur im Schrittempo laufen, wissen Sie, denn ich bin nicht mehr der Jüngste. Mein Hund aber kann wesentlich schneller laufen als ich." Die Dame hatte sich mittlerweile wieder hingesetzt, und so begann ich nun, mit meiner Susi im Kreis herum zu laufen. Dabei bemerkte ich, wie die Richterin ihrer Tischnachbarin ständig etwas zuflüsterte, die daraufhin anfing, sich auf einem kleinen Block eifrig Notizen zu machen.

 

Nachdem ich ein paar Runden gedreht hatte, sagte die Richterin zu mir: "Danke, mein Herr, das reicht.

 

Nun setzen Sie doch Ihren Hund bitte einmal zu mir auf den Tisch, damit ich mir seine Zähne ansehen kann." "Oh", sagte ich zu ihr, "da kann ich Sie ganz beruhigen, mein Hund hat wunderbare Zähne. Bevor ich diesen Hund besaß, hatte ich einmal einen Bekannten, unseren Briefträger. Doch nachdem ihn meine Susi ein paar mal gebissen hat, grüßt er mich nun schon lange nicht mehr." "Das glaube ich Ihnen gerne", sagte die Richterin, "aber ich muß nachsehen, ob Ihr Hund alle Zähne hat, oder ob ihm viel­leicht welche fehlen." Diese Frage konnte ich ihr leider auch nicht beantworten, und so hob ich meine Susi zu ihr auf den Tisch. Nun begann die Richterin damit, ausgiebig die Zähne meines Hundes zu untersuchen. Dabei hörte ich, wie sie ihrer Tischnachbarin wieder einige Bemerkungen zuflüsterte. Ich hörte etwas von einer "vollzahnigen Schere" und anderen Fachausdrücken, konnte mir jedoch keinen rech­ten Reim darauf machen. Zwischendurch erkundigte sich die Richterin, ob dies meine erste Ausstellung sei. Als ich dies zugab, sagte sie nur: "Aha, deshalb." Ich wußte aber nicht, was sie damit meinte. Nach einer Weile bemerkte ich, wie die Richterin damit begann, sich mit dem Hinterteil meines Hundes zu beschäftigen. Nun hielt ich es doch für an der Zeit, mich auch wieder einmal zu Wort zu melden und sagte zu ihr: "Entschuldigen Sie, wenn ich Sie störe, meine Dame. Aber mein Hund hat nur vorne Zähne, wissen Sie, hinten hat er keine." Die Richterin hörte mit ihrer Untersuchung auf und schaute mich an. Dann sagte sie zu mir: "Mein Herr, wie ich aus den Papieren Ihres Hundes ersehe, handelt es sich bei Ihrer Susi um einen Rüden. Ich bestätigte es ihr und sagte, daß meine Susi tatsächlich ein Männchen sei. "Sehen Sie", sagte die Richterin,"und bei einem Rüden muß ich auch nachsehen, ob er auch zwei Hoden hat oder aber nur ei­nen." Nun wurde mir doch etwas eng in der Halskrause, denn Sie müssen wissen, daß es in meinem Elternhause nicht üblich war, über derlei Themen in aller Öffentlichkeit zu diskutieren, und meine Erziehung war also daher auch eher et­was konservativ in dieser Beziehung. Heute soll das ja alles etwas lockerer gehand­habt werden. Ich je­denfalls bin es nicht gewohnt, so zwanglos über solcherlei Dinge mit einer jungen Dame zu sprechen, zumal wenn sie so ausgesprochen hübsch wie diese Richterin ist. Daher flüsterte ich ihr leise zu: "Meine Dame, ich glaube ganz si­cher, daß noch alles da ist, wo es hingehört." "Ja", sagte sie jedoch, offenbar ganz un­gerührt von meiner Notlage, "das kann schon gut sein. Aber wenn ein Hund aufgeregt ist oder zum er­stenmal im Ring steht, kann es schon mal vorkommen, daß er einen versteckt." Ich war über das Wissen der Dame auf diesem Gebiet recht verblüfft. Um jedoch meine Unsi­cherheit etwas zu verbergen, zog ich es vor, dieses Thema nicht weiter zu erörtern, zumal die Richterin ihre Arbeit inzwischen offensichtlich beendet hatte, denn sie sagte zu mir: "So, das wars, mein Herr, Sie können Ihren Hund nun wieder vom Tisch herun­ternehmen." Folgsam setzte ich also meine Susi nun wieder auf den Boden. Inzwi­schen hatte die Richterin wieder damit begonnen, ihrer Nachba­rin wieder etwas zu diktieren.

 

Als sie damit fertig war, fing sie an, einige Papiere zu unterschreiben. Dann erhob sie sich, kam auf mich zu und sagte: "Herzlichen Glückwunsch, mein Herr, Sie haben ei­nen wunderschönen Hund. Ich verleihe Ihnen hiermit den ersten Preis." Zunächst glaubte ich, mich verhört zu haben. Doch als die Zuschauer an den Seiten des Ringes anfingen, zu klatschen, da wußte ich, daß ich es geschafft hatte, und vor Freude hätte ich die ganze Welt umarmen können. So aber bedankte ich mich nur bei der Richterin und überlegte, ob ich ihr wohl einen Cognac spendieren solle. Ich fürchtete jedoch, daß man mir dies als Bestechung einer Amtsperson auslegen könnte und schwebte daher mit meiner Susi wie auf Wolken zu meinem Tisch zurück, wo ich bereits ge­spannt von meiner Tischdame erwartet wurde.  "Nun fragte sie, "wie ist es denn gelau­fen?" Ich reichte ihr voller Stolz den Richterbericht. Nachdem sie einen Blick darauf geworfen hatte, sagte sie: "Donnerwetter, den ersten Preis.  Da gratuliere ich Ihnen aber herzlich. Ich glaube, das ist noch eine Runde wert." Die Dame sprach mir aber­mals aus der Seele, und ich machte mich wieder auf den Weg, um Bier und Cognac zu holen, und diesmal konnte ich ungehindert den Rückweg hinter mich brin­gen, ebenso wie mit den nächsten drei Runden, die ich meiner Tischdame kredenzen durfte. Dann sagte sie zu mir.  "Mein Herr, ich glaube, nun ist es langsam an der Zeit, daß Sie sich Ihren Pokal abholen. Sie erhalten ihn dort vorne an der Pokalausgabe." Also machte ich mich auf den Weg dorthin, und nachdem ich meine Bescheinigung vorgelegt hatte, erhielt ich meinen ersten Pokal. Er glänzte und funkelte ganz un­glaublich und hatte ungefähr die Form und Größe eines Cognacschwenkers  Stolz kehrte ich damit an meinen Tisch zurück" und sagte zu meiner Tischdame. "So meine Dame, damit hätte ich wohl meine erste Hundeausstellung hinter mir. Ich muß mich nun leider von Ihnen verabschieden." Wir wünschten uns noch einen guten Heimweg, und stolz verließ ich mit meiner Susi die Ausstellungshalle, denn ich hatte die Absicht, noch auf einen Sprung in meinem Stammlokal vorbeizuschauen. Dort angekommen, wurde ich bereits von meinem Freund, dem Oberkellner und den übrigen Stamm­tischgästen neugierig erwartet. 

 

Ich zeigte ihnen meinen Pokal und erzählte ihnen dabei von meinen Erlebnissen. Es wurde eine lange Nacht, die Begeisterung war groß, und zu vorgerückter Stunde sagte mein Freund, der Oberkellner zu mir: "Hör einmal, wenn Du nun öfters zu Hundeaus­stellungen gehen willst, brauchst Du unbedingt einen schönen, repräsentativen Schrank für Deine Pokale. Wie Du weißt, hat mein Schwager die größte Möbelhand­lung hier am Ort, und wir sollten ihn einmal aufsuchen." Wir verabredeten, uns gleich am nächsten Morgen einmal in der Möbelhandlung umzusehen. Leider war die Aus­wahl an geeigneten Schränken jedoch nicht sehr groß, und es wollte mir auch keiner recht gefallen. Daher entschloß ich mich dazu, eine Son­deranfertigung in Auftrag zu geben und bestellte eine Glasvitrine, sechs Meter lang und zwei Meter hoch zum Preis von nur 8000 Euro.

 

Ein absoluter Selbstkostenpreis, wie mir der Möbelhändler glaubhaft versicherte. Nach ein paar Tagen stellte ich jedoch leider fest, daß sich in meinem Haus einfach kein entsprechend langer Stellplatz für das gute Stück finden lassen wollte. Auch eine Rücksprache mit dem Möbelhändler hatte leider nicht den gewünschten Erfolg, da be­reits mit der Anfertigung der Vitrine begonnen worden war. Nun war guter Rat teuer, doch zu meinem Glück konnte mir der Möbelhändler helfen. Er ließ mich wissen, daß er einen guten Bekannten habe, einen pensionierten Maurermeister und ausgespro­chenen Hundefreund. Mit diesem Herrn konnte ich mich glücklicherweise arrangieren, und für einen wahren Spottpreis baute er mir mein Haus meinen Bedürfnissen entspre­chen um. Leider mußte dadurch zwar ein Fenster zugemauert werden, und es wurde etwas dunkel im Zimmer, aber ich lasse nun auch am Tage die Deckenbeleuchtung brennen, da fällt es nicht mehr so auf.

 

Ja, liebe Hundefreunde, das waren also die Erlebnisse meiner ersten Rassehunde­ausstellung. Inzwischen sind einige Jahre ins Land gegangen, und ich habe noch viele Hundeausstellungen in dieser Zeit mit meiner Susi besucht. Ich glaube, vielleicht kann ich sogar sagen, daß wir inzwischen zwei "alte Ausstellungshasen" geworden sind.  Die nette Dame mit ihren reizenden Möpsen habe ich auch ein paarmal wiedergetrof­fen, und wir sind recht gute Freunde geworden. Auch den älteren Herrn mit seinem gewaltigen Bernhardiner traf ich auf vielen Ausstellungen wieder. Auf einer dieser Ausstellungen teilte er mir mit, daß er tatsächlich Besitzer mehrerer Reitpferde sei. Er lud mich ein, ihn doch einmal zu besuchen und auf seinen Pferden ein wenig zu reiten, quasi als Ersatz für seinen Seppel, der als Reitpferd vielleicht doch etwas un­geeignet sei, wie er sagte. Ich versprach ihm, daß ich es mir überlegen würde. Auch den Herrn Ausstellungsleiter, den ich damals mit einem Kellner verwechselt hatte, traf ich noch ein paarmal wieder. Bei einer passenden Gelegenheit und ein paar Gläsern Cognac ist es mir gelungen, ihn über mein Versehen aufzuklären, und auch seiner Gunst darf ich mich nun wieder erfreuen. Wenn wir uns nun einmal alle wiedertreffen, sitzen wir wie eine große Familie beisammen und haben immer noch viel Spaß an die­ser alten Ge­schichte. Auch meine Pokalsammlung hat inzwischen recht beachtliche Formen ange­nommen, obwohl meine Glasvitrine noch lange nicht voll ist. Ich hoffe aber, daß mir meine Susi noch recht lange erhalten bleiben wird, und wir noch viele schöne Preise erringen und noch viele schöne Stunden zusammen verbringen werden können.

 

Dies alles, liebe Hundefreunde, wünscht auch Ihnen und Ihren vierbeinigen Freunden von ganzem Herzen

 

Ihr Franz

A.C.H.-L



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